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Sonntagsvorträge

Seit Mai 2003 hält der Leiter des Heinrich-Schliemann-Museums Ankershagen, Dr. Reinhard Witte, an jedem ersten Sonntag im Monat jeweils 11:00 Uhr einen speziellen Vortrag zu Heinrich Schliemann bzw. zu den Kulturen, die dieser mit als erster erforschte. In letzter Zeit werden u. a. auch allgemeine Themen zur Altertumswissenschaft und zur Geschichte Griechenlands behandelt. Zur Teilnahme an dieser Veranstaltung benötigen die Besucherinnen und Besucher nur eine ganz normale Eintrittskarte für den entsprechenden Tag. Die Vorträge dauern in der Regel 60 Minuten. Danach heißt es: Besucher fragen, der Museumsleiter antwortet. Erst ab dem 100. Sonntagsvortrag (Oktober 2011) werden teilweise Themen wiederholt. Ende August 2017 verabschiedet sich Dr. Witte altersbedingt aus seinem Amt.


7. Mai 2017, 11:00 Uhr | Vortragsraum des Museums

166. Sonntagsvortrag

"Ihr Gesichtsausdruck ist offen und heiter, ihre Anrede freundlich und anmutig. Man kann nicht leugnen, dass sie eine schöne Person ist." (Otto Christoph Graf Podewills, 1746)

Maria Theresia (13. Mai 1717 – 29. November 1780):
Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und Böhmen,
römisch-deutsche Kaiserin

(Zum 300. Geburtstag und zur Vorbereitung der Reise der Schliemann-Gesellschaft nach Wien)

Die internationale Heinrich-Schliemann-Gesellschaft (mit Sitz in der Schliemanngemeinde Ankershagen) veranstaltet alle zwei Jahre Studienreisen in Länder und Orte, zu denen Schliemann besondere Beziehungen hatte. So fuhren Mitglieder z. B. nach Russland, Griechenland und in die Türkei oder in die Städte Rom und London. In diesem Jahr geht es nach Wien. Deshalb widmen sich zwei Sonntagsvorträge (im Mai und Juli) der Vorbereitung dieser Reise. Das heutige Thema ergab sich aus einem Jubiläum, dem 300. Geburtstag von Maria Theresia. Die Habsburgerin übernahm 1740 die Nachfolge ihres Vaters Kaiser Karl VI., der ohne männlichen Erben verstorben war. Ihr Gemahl Franz Stephan von Lothringen (1708-1765) wurde zwar der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, aber letztendlich führte sie schon zu seinen Lebzeiten die Regierungsgeschäfte. Sie musste sich im österreichischen Erbfolgekrieg gegen den Preußenkönig Friedrich II. behaupten, führte wichtige Reformen im Reich durch und verfolgte eine überaus erfolgreiche Heiratspolitik, so dass sie zur "Schwiegermutter Europas" wurde. Alles in allem eine bemerkenswerte Frau, an die wir erinnern wollen.

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Vorschau 2017

Stand: 04.05.2017

Änderungen vorbehalten!

 

Rückblick 2003-2017

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Dr. Reinhard Witte
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